Gedanken über Gedanken |
Gedankenströme und soooo |
Sie war alleine in dem kahlen und unfreundlich eingerichteten Krankenhauszimmer. Draussen war es dunkel. Dicke graue Wolken verdeckten die Sonne und den blauen Himmel. “Draussen riecht es bestimmt nach Schnee…”, dachte Olivia sehnsüchtig.
Sie war jetzt schon den zweiten Tag im Krankenhaus. Zur Beobachtung, wegen ihres Schwächeanfalls. Ihr Eltern machten sich Sorgen. Aber warum? Kann man nicht einfach mal einen Schwächeanfall haben. Zudem ist das Wetter schnell umgeschlagen, von herbstlich mild zu Winter mit Schnee.
Eine Krankenschwester kam in das Zimmer. Sie checkte den Blutdruck, die Wunde, die sie beim aufprallen auf den Boden bekommen hatte, und fragte, ob alles in Ordnung sei. Olivia bejahte. Dann war sie wieder allein.
Sie strarrte wieder nach draussen und beobachtete das rege Treiben auf dem Krankenhausparkplatz. Es fing wieder an zuschneien. Ob sie heute wohl noch Besuch bekommt? Ihre Eltern werden bestimmt kommen, aber sie wollte lieber Sven sehen. Das war nun ihr größter Wunsch.
Anna kannst du mal kommen wegen der PS3.
5 Minuten später.
Anna kommst du noch mal.
Wieder nach 5 Minuten.
Annnnnna, hilfst du mir noch mal?
JUNGE!!!! Ich musste mir auch viel alleine beibringen, und so ein scheiss Scartkabel kiegst sogar du umgesteckt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
1. Weihnachtsfeiertag: Ich hab so gut wie den ganzen Tag gegessen, wie jedes Jahr am 1. Weihnachtsfeiertag. Erst um 10 Uhr gefrühstückt, dann gabs um 12 schon wieder Special-Christmas-Meal made by meiner Oma (beinhaltet eine riesige Pute, Rotkohl, Soße und Klöse). Und dann irgentwann dann auch noch Kuchen.
Gerade dachte ich mir so: “Lernste mal Adele-Someone like you auf Piano.” Ich guck mir Tutorialvideo bei Youtube an… “Lernste doch erst mal lieber mit dem Buch weiter” :D
Ende
xoxo
Der letzte Schultag ist nun auch endlich hinter mir ^^
Ich freue mich irgentwie jetzt doch auf Weihnachten, auch wenn der Blick nach draußen keine weihnachtliche Stimmung zu lässt…
Naja, ich hoffe. dass die Ferien nicht all zuschnell vorbei gehen.
Dann werde ich gleich mal aufräumen und dann lesen und dann tumbln und dann irgentwann zum Konzert fahren.
Es war Sommer. Ein schöner warmer Sommertag. Olivia lag im kniehohem Gras und genoß die leichte Brise, die wehte. Sie hörte Geschirr klappern und richtete sich auf. Wo war sie? Die Wiese, auf der sie sich befand, ging endlos weiter, bis zum Horizont. Und noch weiter? Sie drehte sich um. Überall das gleiche. Eine endlose Wiese. War sie alleine dort? Sie hörte wieder Geschirr klappern. Sie stieg auf. Ihre braunen langen Haare wehten im Wind. Sie trug Shorts, ein Top und war barfuß. Sie stand auf einer Anhöhe und schaute sich noch mal um. Dies mal hörte sie wie eine Flasche mit einem Zischen auf gemacht wurde. Sie folgte dem Geräusch.
Nach einer Weile stand sie am Fuße eines anderen Hügels. Sie glaubte einen blonden Lockenschopf zu sehen und lief voller Freude auf den Hügel.
Der Weg was länger als es aussah, Olivia hatte das Gefühl, dass sie jetzt schon geschlagene fünfzehn Minuten den Hügel hinauf lief. Doch dann stand sie ganz plötzlich oben und es war wunderschön. Die Wiese war gespickt mit vielen verschiedenen bunten Blumen, aller Art. Dort drüben waren Mageriten, Tulpen und Gerberas und wo anders wiederum waren Sonnenblumen und Rosen. So etwas hatte sie noch nie gesehen. Und mitten in dem Blumenmeer machte Sven auf einer weiss-rot karierten Decke ein Picknik fertig. Sie lief auf ihn zu.
“Sven!”, rief sie. “Olivia?!”, rief er etwas verärgert zurück. ” Die viertel Stunde ist noch nicht ganz rum. Warum konnest du nicht noch etwas warten?” Sie verlangsamte ihren Schritt. Was wollte er von ihr? Sie konnte sich nicht erinnern, dass er das gesagt hatte. Sie konnte sich an nichts erinnern. “Aber ich bin jetzt eh fertig. Nu komm auch schon.” Er kam auf sie zu, mit diesem einmaligem Lächeln. Als er bei ihr war nahm er ihrem beiden Hände und schaute ihr tief in die Augen. Sie lies los und umarmte ihn. Er erwiederte die Umarmung und knabberte an ihrem Ohr. Sie genoß den Augenblick. Er löste sich aus der Umarmung und führte sie mit einer Hand zur Decke. Ihr stockte der Atem. “Das ist nur für dich. So kann uns niemand mehr trennen.” Auf den Tellern, die Sven auf der Decke positioniert hatte, lagen die Köpfe von Justin und Nico. Olivia schrie.
“Wo ist der Arzt? Wo ist er? Oder eine Krankenschwester? Was passiert mit ihr?”
“Olivia, es ist alles gut, hier wird dir nichts passieren. Wir sind bei dir.”
“Was ist hier los? Was hat sie?”
“Sie schlief und dann wurde sie auf einmal ganz unruhig und dann hat sie angefangen zu schreien.”
Olivia lag in einem Bett. Wahrscheinlich im Krankenhaus, nachdem was sie dem Gespräch entnehmen konnte. Sie lies die Augen geschlossen. Ihre Eltern waren hier. Was war passiert?
(Source: find-a-better-word.tumblr.com.)
Hey! Hey! You! You!
I don’t like your girlfriend!
No way! No way!
I think you need a new oneÄnna :D!!! Hahahah! :D What does this remind u of?
Nothing?! :D:D:D
(Source: lesnickyy)
| *ich, Jeneino und Dän an den PCs in der Bibliothek* | |
| Ich: | *in Gedanken* Ach Jeneino und Dän gucken 'Most-awkward.moments' da guck ich mal mit und fahre den PC runter* |
| *ich lehne mich ein wenig rüber zu den anderen um besser sehen zu können* | |
| Lehrer: | Nur zwei Schüler an einem Computer! |
| *er wird ignoriert* | |
| Lehrer: | Es dürfen nur zwei Schüler an einen Computer, nicht drei!!! |
| Ich: | *umdreh* Was? |
| Lehrer: | Du hast da deinen eigenen Computer, da brauchst du nicht bei den anderen mitgucken! |
| Ich: | Warum? |
| Lehrer: | Was ist daran denn nicht zu verstehen, nur zwei Schüler an einem PC! |
| Ich: | *in Gedanken* Es macht gar keinen Sinn!!!! |
Jeineino, Dän und Änna sitzen in der Bibliothek und sind am scrollen :D
Die Blicke von Justin und Nico spürte Olivia auch während der Stunde. Das machte sie nervös. Sehr nervös. Sie starrte krampfhaft nach vorne oder auf ihr Blatt. “Olivia, geht es dir nicht gut? Ist dir schwindelig? Sollen wir in den Sanitätsraum gehen?”, flüstete Mia, zu erst nahm Olivia das gar nicht wahr. Sie blickte Mia an, lächelte, dann verliessen sie ihre Kräfte und sie sank zu Boden.
(Source: find-a-better-word)
Es hatte wieder angefangen zu schneien. Sven parkte auf dem Schülerparkplatz und beide stiegen aus. Er holte seine Tasche aus dem Kofferraum, Olivia wartete auf ihn. Sie schaute sich um. Es herrschte schon sehr viel Betrieb auf dem Schulhof und Parkplatz. Die Lehrer, die uneinsichtigen Eltern klar machen wollen, dass sie nicht auf den Parkplatz fahren dürfen, Schüler, die den ankommenden Oberstufenschülern die Parkplätze versperren und die kleinen Unterstufenschüler, die verbotenerweise Schneeballschlachten veranstalteten. “Kommst du jetzt oder willst du eingeschneit werden?” Sven war schon an ihr vorbei gegangen, sie riss sich aus ihren Gedanken und schloss zu ihm auf. “Ich mag es, wenn du so verträumt durch die Gegend guckst. Da siehst du immer so friedlich aus.” “Friedlich? Ist das dein ernst?” Sie lachte und schupste ihn leicht nach vorne. Er lies es nicht lange auf sich sitzten und schupste sie auch zurück, jedoch schupste er ein wenig zu fest und sie geriet ins wanken und drohte hinzufallen. Doch bevor sie ganz im Schnee sass, lag sie in den Armen von Sven. Beide schauten sich tief in die Augen. “Wie hast du das denn geschafft?” Olivia war baff. Sven grinste.” Ich bekomme Superkräfte, wenn ich mit dir zusammen bin.” Olivia knuffte ihn in die Wange und sie gingen rein.
Während der ersten beiden Stunden beteiligten sich beide sehr stark am Unterricht. Normal bei Sven, unnormal bei Olivia. Als Pause war stand Olivia bei Mia und ein paar anderen Mädchen der Stufe. Sie redeten über die neue H&M Kollektion. Alle redeten durcheinander, doch als sie bemerkten, dass Sven neben Olivia stand, wurden alle aufeinmal stumm. “Ihr könnt ruhig weiter reden. Ich werde mich auch nicht einmischen”, sagte Sven. “Also können wir davon ausgehen, dass Olivia dich bereits gezähmt hat”, fragte Nora. “Nora!!! So was fragt man doch nicht.” Kathi war empört. Die anderen kichterten. “Nein, dass waren hoffentlich seine Eltern.” “Aber Olivia so redet man doch nicht über seine zukünftigen Schwiegereltern.”, lachte Beate. Es wurde still und alle guckten Beate an. “War das wieder zuviel des Guten?”, fragte Beate leise. “Ja, ein bisschen. Aber du merkst es jetzt schon schneller, du machst echt Fortschritte.”, sagte Nora. Es klingelte und sie gingen zusammen zum Matheunterricht.
Vor dem Raum standen Olivia und Sven etwas abseits von den anderen. Sie lächelten sich an und mehr brauchten sie auch nicht zu sagen oder machen. “Sven! Olivia! Braucht ihr eine Extraeinladung? Turteln könnt ihr nach der Schule.”, Frau Schmidt zerstörte den Augenblick mit ihrer schrillen Stimme. Als sie in den Raum gingen, fröstelte Olivia. Sie schaute sich um. Die Blicke von Nico und Justin ruhten auf ihr. Es waren aber keine freundlichen. Sie setzte sich schnell und hoffte das die Doppelstunde schnell vorrüber gehen würde.
(Source: find-a-better-word)
Der Morgen begrüßte Olivia mit einem strahlend blauen Himmel, Sonnenschein und fünfzehn Zenimetern Neuschnee. Sie zog ihre Boots an und über die geflocheten braunen Haare zog sie eine Beanie. Draußen emfing sie klare kalte Luft. Wie gut das tat. Sie ging durch den Vorgarten zur Straße hin, wärenddessen versuchte sie, den Kabelsalat ihrer Kopfhörer zu beenden. Als sie gerade das Gartentor hinter sich schloss, hielt ein Wagen neben ihr. Ein Fenster ging runter. “Guten Morgen. Soll ich dich mitnehmen?” Man sah nur Svens blonden Lockenkopf.
Ihr Herz begann kräftiger zuschlagen. “Das ist aber lieb.”, sagte sie und stieg ein. Nachdem sie angeschnallt war, schaute sie vorsichtig nach Sven rüber. Er war noch nicht losgefahren. Er schaute sie grinsend an. Er hatte sie die ganze Zeit beobachetet. “Willst du mir nicht richtig hallo sagen?” “Ehmm… Tut mir Leid.”, sagte sie und beugte sich zu ihm rüber. Er erwiderte die Umarmung und meinte dann: “Wir können uns ruhig Zeit lassen.”, und fuhr los.
Es war eine stille Fahrt. Olivia schaute die ganze Zeit nach unten und spielte mit den Fransen ihrer Jeans. Sie holte tief Luft. “Danke für die SMS gestern. Ich hatte nur kein Geld zurück zuschreiben.” “Ach komm geb es zu. Du konntest wegen der SMS die ganze Nacht nicht schlafen”, lachte Sven. Olivia wurde rot, sank in den Sitz und starrte nach draußen. Da spürte sie wieder die warme Hand auf ihrem Oberschenkel. “Ich wollte das nicht. Ehrlich. Es ist nur… Ich weiss nicht, wie ich es beschreiben soll…” Sie legte ihre Hand auf seine und er verstummte. “Es fühlt sich einfach alles anders an. Als ob die Welt sich aufeinmal schneller dreht, aber wir beide hier verharren hier. Als ob die Sonne scheint und es 30 Grad sind und wir der einzige kühle Ort der Welt sind. Als ob sich alle Planeten gleich drehen, nur unser Mond dreht sich anders rum.” Jemand hinter den Svens Auto hupte. Er fuhr nicht weiter. Er starrte Olivia an, sie lächelte verlegen. Er lächelte auch und fuhr los.
(Source: find-a-better-word)
Olivia lag im Bett. Es hatte nicht aufgehört zu schneien. Sie dachte über Sven nach und was heute passiert ist. Sie war verunsichert, auch wenn sie das nicht gerne zugibt. Es war einfach so unglaublich, so irreal. Aber konnte sie ihm trauen? War es sein ernst? Sie wollte nicht noch mal so verletzt werden.
Ihr Handy vibrierte. Sie streckte sich, setzte sich hin und nahm ihr Handy. Eine SMS von Mia. “Heyy… Wenn du mit mir Mathe lernen willst, dann meld dich einfach. <3 Mia” Olivia musste lächeln, dass Mia noch Hoffnug ihn ihr sah. Dieses Mädchen ist einfach nur lieb. “Klar, ich meld mich dann einen Tag vor der Klausur xD” Sie schickte die Antwort ab und schaute ins Nichts. Sie hatte den Smily ‘xD’ benutzt, sonst benutzte sie nie Emotions oder ähnliches. Was war mit ihr los?
Das Handy vibriete noch mal. Sven. Ihr Gesicht begann zu glühen. Sie Öffnete die SMS. “Ich wollte dir nur einen wunderschönen Abend wünschen, dass du schön schläfst und was süßes träumst. Sven <3” Sie lass die Zeilen immer und immer wieder. Sie freute sich. Aber sie durfte es erst mal nicht an sie ran lassen, sie musste er gucken, ob er es ernst meint. Jetzt dürfen ihre Gefühle nicht schon weiter sein als, es wirklich ist. Sonst macht sie sich wieder alles kaputt.
(Source: find-a-better-word)